Philosophie

Kundalini • Yoga • Herzlichkeit



Some words   ...from Shanti Satya Ju Kaur



Yoga


Die Tradition unsres Festivals entspringt aus dem Kundalini Yoga. Gelehrt wurde es von Yogi Bhajan. Wir sind offen für das kommende Zeitalter und verbinden uns mit dem Zeitgeist wohl wissend, dass viele Inhalte noch von inspirierten und inspirierenden Seelen da draußen kommen werden, welche unsere "Yogische Gesellschaft" mit Fähigkeiten, Qualitäten und dem Schaffen von Neuem bereichern werden. Wir laden dies hier auch herzlich ein.

Grundsätze


Für den Umgang in unsrem Festival gelten 8 Grundsätze, welchen sich jeder Teilnehmer und Lehrende verbindlich (commited) widmen sollte:



1. Ehrlichkeit



2. Aufrichtigkeit

Wenn wir etwas tun, oder auf eine bestimmte Art und Weise sehen, dann stehen wir auch dazu und somit zu uns selbst.



3 Bescheidenheit

Wir sind dankbar für das, was wir haben, und streben nicht danach, Aufmerksamkeit oder materielle Verfügungen, die anderen zustehen, zu rauben. Wir üben uns darin uns zu erinnern, in jedem männlichen Wesen einen Vater, Bruder, oder Sohn, und in jedem weiblichen Wesen eine Mutter, Schwester, oder Tochter zu sehen und uns angemessen im Leben zu positionieren.



4. Treue

Wenn wir ein Commit an unsere Geistesschwester, unseren Geistesbruder gaben, dann halten wir es so wie es zugesprochen war, auch ein.



5. Verantwortungsbewusstsein

Wir erinnern uns daran, dass wir mit der Position, die wir einnehmen, eine große Rolle für andere Seelen erfüllen, und lassen unser Mitgefühl zu, wenn es auftaucht, und halten es, solange es da ist.



6. Achtsamkeit

Wir erinnern uns daran, dass wir mit allen Wesen verbunden sind, und schauen Ausschau nach den Botschaften, die Einige uns mitteilen möchten, wenn sie in zugewandtem Wohlwollen zu uns kommen. Wir aktzeptieren den sentimentalen Raum der Verbundenheit darin, solange er da ist, und bekämpfen diesen (einen solch beschriebenen) nicht.



7. Einsichtigkeit

Wir geben denen, die es besser wissen, die Chance, es uns zu erklären, wenn wir mit dem Kopf gegen die Wand fahren wollen. Wir sind einsichtig, wenn wir Fehler machen, und verurteilen uns dafür nicht. Wir gehen mit ihnen so gut es geht leicht um, und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen.



8. Hingabe & Frömmigkeit

Wenn wir uns ein hohes Ziel setzen, sind wir fleissig und bitten universelle Unterstützung in unserem Geist, um unsere Seelenaufgabe zu erfüllen, und unser höchstes Potential zu entfalten. Wir leben mit Hingabe. Doch Hingabe wofür? Für Hingabe erfordert es eines Zieles oder Weges, welcher es für die Hingabe geklärt wert ist, sowie eines Ziels oder Weges, der oder das wir in uns aufrecht erhaltend und treu tragen. Wenn wir abgelenkt werden, erinnern wir uns an unsere Zielsetzung und unseren Pfad, um das zu schaffen, was wir uns vorgenommen haben. Zusätzlich nehmen wir uns fromm zurück, wenn wir bemerken, dass wir jemanden ungerecht behandeln und Neigungen in uns anderen gegenüber hasserfüllt sind, oder anderen Menschen aus anderen Gründen schaden würden. Wir üben uns darin, uns zu zuügeln, und den wahren Grund unseres Fehlverhaltens herauszufinden, sowie was wir daraus lernen können. Denn wir koppeln an die Hingabe das Attribut der Güte und des Wohlwollens, wofür wir Selbstzügelung, eines Beraubens gegenüber einer anderen Person - an Menschenwürde, Achtung oder Wahrung unserer Verpflichtungen ihr gegenüber - vorziehen.

Namensbedeutung


Universal Spirit bedeutet übersetzt: Der Ganzheitliche Atem. Universalis (spätlateinisch) bedeutet: Zur Gesamtheit gehörig, oder auch ursprünglich "Universum", und Spirit entspringt dem lateinischen Begriff "Spiritus", was "Atem" bedeutet und ein Synonym für "Geist" ist. Der kosmische Athem verbindet uns, was dieses Festivel sich im Herzen zum Ziel gesetzt hat.

Unsere Geschichte


Die Lehren unserer Geschichte sind inspiriert vom traditionellen Yoga inklusive seiner universell-religiösen und offenen Bandbreite an Lebensweisheit, Wissen und Praxis, welche zu großen Teilen über das Kundalini Yoga an uns Menschen vererbt worden sind. Heute finden wir die Inspiration in Schriften wie dem "Siri Guru Granth Sahib", dem "Jap Ji Sahib", und anderen philosophisch/theologischen Schriften von universell Hingegebenen, welche die Welt mit einer schönen Lebenshaltung bereichern wollten und darin wiederspiegelnd ihr Selbst.



Unsere Leitung


Organisatorische Tätigkeiten werden von Team-Mitgliedern geleitet, die mit den Kern-Veranstaltern kooperieren und befreundet sind. Zum Orga Team kann jeder dazu gehören, der oder die mit den Veranstaltern gut klarkommt, oder sie sogar auch mag. Obwohl das Universal Spirits Festival eher von einem übersinnlichen Geist geleitet wird, liefern wir hier eine persönliche Grundlage für eine Manifestation durch ein leitendes Wirken eines Kernveranstalter-Teams. Dessen Aufgabe ist es, im Sinne des universellen Geistes für Frieden, Heilung und Glück auf der Erde und im einvernehmlichen Leben mit unseren 8 Grundsätzen den Raum zu halten, und ein universelles "Seva" (ein universelles Ehrenamt), zu leisten, dessen Aufwand idealerweise materiell insofern ausgeglichen wird, sodass keine materielle Hürde für ein reibungsloses Schaffen im Sinne des Festivals entsteht. Der materielle Ausgleich ist als ein Mittel für das Freimachen und Freihalten eines Raumes zu sehen, der die klare Tätigkeit für das Projekt ermöglichen soll. Dies gilt sowohl für die Orga-Leitung, als auch für die Kern-Veranstalter.


Bewusstseinsebene 1

Jede Person - ob Mann oder Frau -, sollte sich im Leben selbst reflektieren. Denn durch Selbstreflektion erkennen wir unser - vergängliches oder beständiges - Selbst, durch unsere unsere Entscheidungen im Leben. Wir erkennen, was wir fördern, und wozu wir stehen. Wir sind von der Natur aus in einen entweder männlichen oder weiblichen Körper geboren. Für jene, die eine führende Rolle einnehmen, zählt Klarheit sehr. Es handelt sich in dieser Rolle um ein Projekt des Haltes von einem großen Verantwortungsraum im Geist, um kollektives Schaffen zu fördern und Prozesse darin zu leiten.

Es werden Energien aus dem ersten und siebten Chakra als Quelle für Selbstreflektion herangezogen. Diese Selbst-Konfrontation stellt die erste Ebene des Bewusstseins dar.




Bewusstseinsebene 2

Da die energetische Basis von Frauen und Männern ergänzend aufeinander einwirken, entsteht von Natur aus eine Anziehung der beiden polaritären Energien zueinander.

Ihre Ergänzung ist im Yin & Yang - Symbol schön mit einem künstlerischen Bild abstrahiert dargestellt:

Diese bilden durch ihre Manifestation in Körpern die Grundlage für Wachstum: für das Gebären von Kindern, und Gestalten einer natürlichen Familie, beziehungsweise für das Darstellen einer Ehe - einer geteilten Lebenspartnerschaft. Sofern die Kinder bei ihren beiden Eltern aufwachsen, stellen sie den Raum für das Familienbewusstsein als Ein verantwortliches Zweiter-Team, welches einstimmend kooperieren und mit natürlichen Unterschieden agieren sollte. Das Bewusstsein einer Familie versorgt die Kinder mit einem Ausgleich an Balance für den familiären Energiehaushalt zwischen Mann und Frau.

Dieses Bewusstsein wird im zweiten und sechsten Chakra kreiert. Es ist die zweite Ebene des Bewusstseins
(und die erste Ebene einer in sich vollständigen Ganzheit).





Bewusstseinsebene 3

Wir wollen für das Festival-Team und -Mitglieder sowohl einen energetischen und geistigen Schutz bieten, als auch mit einen bewussten Raum halten. Deswegen ist es unsere Grundlage für die primär verantwortliche Leitung, dass ihre wichtigen Impulse aus der zweiten Ebene des familiären Bewusstseins entspringen - und aus der ersten Ebene einer vollständigen Ganzheit in sich selbst. Deswegen sind Kern-Veranstalter des USF auserkorene Paare, die bereits einen familiären Beziehungsraum halten, um einer angemessenen Aufgabe - die Ebene eines Kollektivs halten und überschauen zu können -, gewachsen zu sein.

In einer Familie wird der Raum des persönlichen Ergänzens und für Fürsorglichkeit geboten. Dieser Halt stärkt die Kollektivführung, ihre Aufgaben gefestigt zu erledigen und Standfestigkeit im Erhalten der Potenziale - bis hin zu ihren Manifestationen - zu liefern. Zudem ist es eine Herausforderung für jeden Menschen, eine Lebenspartnerschaft zu organisieren. Wird diese Meisterschaft erfolgreich errungen, steht der familiären Anführung im Sinne des Teilens eigener Erfolge mit Anderen, nichts im Wege.

Ehepaare, die der Veranstaltungsleitung hinzukommen, halten ein hohes und wichtiges Bewusstsein für den kollektiven Raum. Sie tauchen zusammen in die Erfahrungen ein, für ein Lebensprojekt mit einem "Commit" einander Treue zu leisten, zueinander zu stehen, und sich in der Tiefe des Lebens als Representanz von vereinter Dualität und Einheit zugleich zu begreifen, weil jeweils füreinander wie für sich selbst gelebt und gedacht wird. Das ist das Abbild von Eltern, welche sich jedes Kind von Natur aus wünscht. Dies zu bilden erfordert viel Mut, Wille, Bereitschaft und Entschlossenheit. Für die Leitung unseres Festivals zum Wohle unserer Teilnehmenden, die sich auf die yogischen Werte die wir transportieren verlassen können sollen, erheben wir den selben Anspruch.
Es ist egal, ob der Mann in der Ehepartnerschaft das aktivere Veranstalter-Mitglied ist, beide gleich aktiv sind, oder die Frau der Ehepartnerschaft einen aktiveren Teil für die Kollektivarbeit unseres Projektes übernimmt. Sie unterstützen sowieso einander. Wesentlich ist, dass beide als Ganzes in den Bereich der Kern-Veranstalter aufgenommen werden (Wie ein Energieausgleich materiell für die tatsächlichen Festival-Leistungen stattfindet, ist dabei völlig nebensächlich, denn das kann ohne Weiteres besprochen und festgehalten werden).

Somit bauen wir ein stabiles emotionales und rational-konstruktiv tragfähiges Gerüst für das Kollektiv, um es in schwierigen Zeiten halten zu können und in Guten wachsen zu lassen.

Ein Kollektiv bildet die dritte Ebene des Bewusstseins. Es wird im 3. und im 5. Chakra kreiert. Sowohl das Sprechen und Arbeiten um zu manifestieren, als auch das Singen (Chanten) und sich zusammen in subtiler und friedlicher Einigkeit wohl fühlen gehört dazu. Dies ist die Bewusstseinsebene, die wir aufbauen möchten, um eine kollektive Führung für ein wundervolles Projekt auf die Beine zu stellen:



Bewusstseinsebene 4

Das Herz beleben - diese Bewusstseinsebene ist universell.
Sie wird im 4. Chakra ins Leben gerufen und ihre Leistungen bestehen aus Universeller Liebe und Hingabe heraus. Wenn wir mit uns, und unseren angeborenen familiären Lebensthemen, sowie den Themen unserer Sexualität, sowie gewählten Lebenspartnerschaft im Reinen sind, hat das 4. Chakra das Potential und den Raum für den "Freien Fluss". Denn das Herz ist das Ziel aller Bestrebungen mit Bewusstsein zu empfinden. Alles, was wir Manifestieren, möchte im Herzen münden.

Wenn wir selbst, unser angeborenes unerlöstes Familienthema, oder unser naheliegendstes Umfeld um uns herum, welches über die Sexualität bez. über intuitive und sexuelle Schwingungen transportiert wird, nicht als Herzlich auffinden, dann werden wir diese herzlosen Empfindungen als Schatten oder geballte Hindernisse (als "herzlose Blöcke") auffinden, die uns an der Manifestation vom kollektiven Projekt in fließendem Erfolg aufhalten oder stören werden. Denn wir werden unbewusst oder von unserer Geistesausstrahlung aus Ebenen vermischen und Persönliches in das Kollektiv-Leitungsgebilde einbringen, wofür jedoch ein persönlicherer Rahmen des Behandelns und Einwirkens angemessen ist, anstelle des Kollektiv-Leitungsgremiums.

Sofern das Kollektiv von Menschen angeführt wird, welche die Vorstufen der Bewusstseinsebenen gemeistert haben, können wir uns an einen gesunden Kollektiv-Spirit, dessen Raum gehalten wird, einreihen, und positive Vorbilder erleben.

Und indem wir uns so oder so als Teil eines Kollektivs für Universellen Frieden, Heilung und Glück engagieren, können wir uns aufrichtig ohne einen Schritt im Leben auszulassen einer großen Kette - wie eingliedernde Perlen - anbinden, die uns trägt, und als Teil eines größeren Bewusstseins einen wurzelkern-tiefgreifenden Sinn erfüllen.






Zusammen können wir mehr schaffen.
Das höchste Geschenkt des Universums können wir nur zusammen schaffen.
Es besteht darin, angemessen, ehrlich, gerecht und treu zu Teilen.


Dies funktioniert indem wir angemessen, ehrlich, gerecht und treu verteilen, was an Glück spendendem auf dem Planeten vorliegt, und dessen Güter wertschätzend, loyal, solidar, nachhaltig und liebevoll behandeln.

Unser Leitungsziel ist es ein kollektives und kollektiv geleitetes Projekt mit einer guten und organisierten familiären Führung zu schaffen, die aus mehreren - ineinander in Freunschaft stehenden - Mitgliedern besteht, die unsere Grundsätze und Werte, universeller Lehre entspringend, leben und teilen.